| 01. | Was habe ich davon, wenn es um die eigene Buchhaltung geht? Die kann mir doch niemand abnehmen? |
| | Ganz abnehmen kann der Factor Ihnen die Buchhaltung sicher nicht. Aber Sie werden im Debitorenmanagement mehr als deutlich entlastet. Denn Sie buchen nur noch Summen und Salden. Das gesamte Mahnwesen und auch das Inkasso übernimmt der Factor für Sie. Dass Sie einwandfreie und transparente Unterlagen und Auswertungen zu Ihrem Debitoren-bestand bekommen, ist selbstverständlich.
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| 02. | Was kostet mich das Factoring eigentlich? |
| | Dazu braucht der Factor ein paar Angaben zum Unternehmen, seiner Größe und auch der Anzahl der ausgehenden Rechnungen, usw. Dann berechnet der Factor entweder nur eine einzige Servicegebühr als Fixgebühr, die alles beinhaltet und Ihnen somit eine eindeutige und sichere Kalkulationsgrundlage bietet. Oder die Kosten werden detailliert aufgegliedert nach Factoringgebühr, laufzeitabhängige Zinsen und Limitprüfungsbebühr, die jedoch nur einmal pro Prüfung und Abnehmer erhoben wird.
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| 03. | Das Verfahren selbst ist sicher sehr aufwendig? |
| | Keinesfalls. Am Anfang steht immer das persönliche Gespräch. Dann schließt der Factor und der Factoring-Kunde einen Vertrag und ein Konto wird eingerichtet. Zum jeweils vereinbarten Termin begleicht der Factor die Rechnungen und sorgt so für einen zuverlässigen Geldfluss und die nötige Liquidität.
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| 04. | Was passiert, wenn ich einen Kunden gar nicht kenne? |
| | Das ist einer der Vorteile des Factorings: Der Factor nimmt den Kunden genau unter die Lupe und prüft seine Bonität. Und durch den permanenten Informationsaustausch zwischen Factor und Ihnen sind Sie immer auf dem neuesten Stand und minimieren das Risko.
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| 05. | Was hat Factoring mit Basel II und dem Rating zu tun? |
| | Eine ganze Menge. Denn das Factoring verkürzt Ihre Bilanzsumme, durch das Ausscheiden der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sobald sie an den Factor verkauft sind, woraus die Erhöhung der Eigenkapitalquote resultiert – ein wichtiger Faktor in Zeiten von Basel II und der Bonitätsprüfung im Rahmen des Ratings.
Mehr noch: Die neu gewonnene Liquidität kann zur Tilgung bestehender Schulden genutzt werden und führt somit in der Bilanz zu einer Verbesserung des Verhältnisses von Eigenkapital zu Fremdkapital und damit ebenfalls zu einer Verbesserung der Eigenkapitalquote. Zinszahlungen können außerdem eingespart werden, wenn die Mittel zur Rückführung von Verbindlichkeiten verwendet werden. Der Zufluss liquider Mittel führt in diesem Fall zu einer besseren Bonität des Unternehmens und damit auch zu einer verbesserten Position bei der Durchführung eines Ratings.
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| 06. | Was passiert, wenn der säumige Kunde im Ausland sitzt? |
| | Durch die enge Einbindung der Factoring-Networks auch im Ausland ist die Nähe zu diesen Märkten und deren Eigenheiten sichergestellt. Der Factor greift dann auf sogenannte Korrespondenz-Factors vor Ort zurück.
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| 07. | Macht man sich bei seinen guten Kunden nicht unbeliebt, wenn man denen einen Factor auf den Hals hetzt? |
| | Nun, erstens hetzt man den Factor nicht zum Kunden, zweitens läuft es auch beim Factoring nie per standardisierten Rundschreiben oder unpersönlichen Papierbergen. Der individuelle Umgang gerade mit neuen oder langjährigen und guten Kunden wird durch den Einsatz eines Factors in der Regel nicht in Frage gestellt.
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